Proviantvorschlag: Energiebällchen

Ich probiere gerne auf Touren etc. mal was neues an Proviant aus, auch um immer mal etwas Abwechslung zu erhalten. Das Bananenbrot-Rezept von Bellcreekbiking hat sich auch schon bewährt.. Frisch und so lecker.

Aber wie gesagt, ich probiere gerne mal was neues aus. So spitzte ich die Ohren als mir mein Chef auf der Arbeit nebenbei von Energiebällchen erzählte, die er im WDR gesehen hatte und mal nachmachen wollte. Schnell war das Original-Rezept ermittelt und als PDF ausgedruckt.

Für die antehende dritte Haldentour wollte ich es dann probieren und ich war von dem Ergebnis begeistert. Auch Kay und Micha, die mal probieren wollten, fanden die Kügelchen gut. Und schnell sind sie gemacht, in ca. 15 – 20 Minuten. Deshalb möchte ich mein Rezept hier mal veröffentlichen. Die Zutaten können natürlich nach belieben verändert werden.

Zutaten

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  • 200g Haferflocken (zarte)
  • 100g gemahlene Haselnüsse
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 3 EL Rosinen oder ähnliches
  • 1 Banane
  • 2 EL Honig

Zusätzlich steht im Rezept noch optional: Trockenfrüchte, Kakaopulver, Kokosraspeln oder Vanille. Ich glaube zumindest mit dem Kakaopulver werde ich es auch mal versuchen.

Zubereitung

Das kann wirklich jeder… Und so einfach wie es sich anhört, ist es auch. Man schmeißt alle Zutaten in eine Schüssel und das gematsche geht los… Einfach alles gut durchmengen und dabei die Banane in dem Rest zerdrücken. Fertig ist der klebrige Teig. Wenn der Teig zu bröckelig sein sollte, kann evtl. etwas Milch hinzugefügt werden. Ist er zu breiig, hilft noch etwas der Nüsse. Dies war aber bei mir nicht nötig, es passte so wie es war, auch wenn es noch schwer vorzustellen war.

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Mein erster Gedanke war: Das soll was werden? Mein zweiter Gedanke war: Wer soll den klebrigen Matsch denn gerne anfassen wollen? Aber es kam ganz anders…

Auch wenn ich selbst während des Formens der Kügelchen noch meine Bedenken hatte, kann ich im nach hinein sagen, sie waren unbegründet. Man nimmt sich einfach etwas der Masse und wendet das Schneeballprinzip an: Erstmal fest zusammendrücken, und dann zwischen den Handflächen zu Kugeln formen. Laut Originalrezept sollen diese ca. in der Größe einer Walnuss sein. Ich habe sie lieber etwas größer gemacht, weil ich zu faul war so viele zu machen ich es besser fand, wenn man zweimal reinbeißen muss. So kann man sich immer ein Ballen aus der Dose nehmen und die Dose schon wieder weg packen.

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Die Menge sollte auch nicht unterschätzt werden… Ich hatte die Mengen aus dem Originalrezept verdoppelt (obige Werte sind die doppelte Menge), weil es mir so wenig vorkam, aber die Kugeln hauen ordentlich rein! Aber da meine Tochter total verrückt war nach den Dingern, half sie mir die übrig gebliebenen schon zu vernichten 🙂

Die Kugeln sind übrigens später nicht mehr klebrig. Ich denke, da die Haferflocken die Flüssigkeit aufsaugen, ist von außen nichts mehr zu spüren. Meine waren übrigens etwas trocken, was u.a. auch daran gelegen haben könnte, dass ich nur etwas mehr als die Hälfte des Honigs ran machen konnte, weil der dann leer war. Oder vielleicht weil die Banane noch nicht richtig reif und matschig war? Ich weiß es nicht genau. Trotzdem waren die Kugeln super!

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