Höhenmeter ade

Heute morgen war es so weit… Mein Termin beim Orthopäden / Sportmediziner stand vor der Tür. Ich hatte lange darauf gewartet, endlich sollte ich Gewissheit bekommen. Etwas mulmig war mir ja schon, aber so konnte es einfach nicht weiter gehen. Ich war gestern abend extra nochmal eine Runde drehen, damit der Doc evtl. mehr sieht… Vermutlich ein Irrglaube, aber so habe ich mich besser vorbereitet gefühlt 🙂

Also machte ich mich auf den Weg nach Wuppertal, suchte einen Parkplatz und meldete mich an der Info an. So lange musste ich gar nicht warten, ging es auch schon rein zum Doc. Ich schilderte ihm meine Probleme und er fing direkt an mein Knie abzutasten, zu beugen, zu verdrehen, zu brechen…. Nein, ganz so schlimm war es nicht. Er hatte ne Vermutung, daher wollte er einen speziellen Griff machen und ich sollte die Oberschenkelmuskeln anspannen. Auuuuuaaaaa. Selten solche Schmerzen gehabt. Aber somit war er sich seiner Vermutung sicher. Wie weit das Problem allerdings fortgeschritten ist konnte er so nicht sagen, dazu brauchte er Fotos. Also ab in das Röntgenstudio. Kurze Zeit später dann die Begutachtung: Es ist noch nicht zu schlimm, man kann auf normalem Wege wieder alles in den Griff bekommen, ohne operativen Eingriff oder ähnliches.

Aber: Ich bekomme eine Funktionsbandage und muss zunächst langsam machen mit dem Fahrrad fahren. Das bedeutet, ich soll maximal 60% von meinen „normalen“ Höhenmetern fahren, eher weniger. Generell soll ich auch Steigungen einen Gang kleiner fahren und steile Rampe unter Umständen lieber schieben. Puuuh. Heute morgen war ich noch etwas angepisst und deprimiert, aktuell sehe ich es positiv: Es kann alles wieder gut werden, ohne Eingriffe und dabei darf ich wenigstens überhaupt noch Rad fahren. Es hätte schlimmer sein können. Das langfristige Behandlungsziel ist übrigens zur nächsten Saison wieder 100% geben zu können. Das sieht der Doc als realistisch.

Und nu? Nu wird es erstmal flach weiter gehen. Es gibt auch ein paar Radwege, die wollte ich eh immer mal fahren. Problematisch ist das fahren an der Ruhr. Dort ist bei schönem Wetter mittlerweile zu viel Verkehr. Also werde ich auf den Regen hoffen. Ebenso werde ich versuchen schnell das Hardtail ans laufen zu bekommen, denn ich denke so einige Strecken kann ich auch mit dem genauso gut fahren.

Übrigens sind mir in diesem Zuge auch wieder die „Green Tubes“ eingefallen, von denen ich bei MTB-Heinsberg mal gelesen habe. Da hatte ich schon immer mal Bock drauf. Wäre doch ein idealer Zeitpunkt das mal anzugehen, oder?

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3 Gedanken zu „Höhenmeter ade“

  1. Das ist eine sehr gute Idee mit den Green-Tubes. Allerdings sind einige wenige derzeit etwas zugewachsen. Da wird die Natur sich aber selbst im Laufe der nächsten Wochen drum kümmern. Viel Spaß dabei.
    Übrigens, danke für die Werbung 😉

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