Jahresziel 2015 verdoppelt und Vorschau 2016.

Heute morgen über Twitter drüber geredet, habe ich mir mal etwas Gedanken gemacht.

Zunächst: Ich hatte mir für das Jahr 2015 ein Ziel von 1000km gesetzt. Dieses habe ich mit meiner letzten Ausfahrt am vergangenen Sonntag verdoppelt, denn ich habe die 2000km Marke voll gemacht. Sicherlich auch noch ein paar Kilometer mehr, da ich Strava nicht immer an hatte. In den 2000km habe ich übrigens auch 30000 Höhenmeter verbaut, was auch nicht unbedingt schlecht ist.

Nun stellte sich mir allerdings die Frage, macht ein Ziel auf Basis einer Fahrleistung überhaupt Sinn? Irgendwie nicht, denn wer weiß schon was kommt…. Krankheit, eine Verletzung oder Sonstiges ist schlecht vorhersehbar. Zumal z.B. meine 400km im Urlaub an der Nordsee (ca. 100 Höhenmeter insgesamt) viel „einfacher“ zu fahren waren, als 400km bei mir zuhause. Ein Ziel auf Basis von Höhenmetern? Auch das ist schlecht vorhersehbar.

Ich glaube für nächstes Jahr setze ich mein Ziel mit dem Absolvieren einer Veranstaltung, auf die ich mich das Jahr über vorbereiten möchte. Ich habe da auch schon Vorstellungen, denn da sowas wollte ich schon immer mal machen. Als Veranstaltungen kämen in Frage:

Ich habe bewusst jeweils eine der kürzesten Strecken gewählt, damit für das Folgejahr auch noch Luft wäre und aktuell wäre es auf Basis der km und der Höhenmeter eine große Herausforderung für mich.

Der P-Weg fasziniert mich irgendwie schon seit ich das erste mal darüber gelesen habe. Das Streckenprofil sieht toll aus, und auch die Stimmung, Atmosphere, Streckenführung und die Organisation sollen klasse sein. Einen Bericht dazu findet man auch bei Coffee & Chainrings. Und auch von diesem Jahr gibt es ein Trailervideo dazu:


(Interessant ab 3:30 min)

Beim Bike Festival in Willingen gibt es auch wie bei dem P-Weg verschiedene Strecken. Allerdings beträgt hier die kürzeste ca. 52km und hat auch ein paar mehr Höhenmeter. Wäre auf jeden Fall auch eine interessante Veranstaltung. Auch hierzu gibt es ein Video:

Beim Ruhrbike-Festival in Wetter wäre es aktuell schwer für mich eine Strecke auszuloten, da hier bei der kurzen Strecke sehr viel Höhenmeter auf eine kurze Distanz kommen. Die mittlere Strecke könnte hier evtl. auch zu schwer sein. Ich bin noch unschlüssig.

Jedenfalls werd eich mir eine der drei Veranstaltungen zum Ziel setzen. Mal sehen ob ich es schaffe, ich habe ja noch genug Zeit darauf hin zu trainieren. Für mich ist dann jedenfalls nicht die benötigte Zeit das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel. 🙂 Hat vielleicht jemand Lust sich anzuschließen?

 

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7 Gedanken zu „Jahresziel 2015 verdoppelt und Vorschau 2016.“

  1. Hallo und einen wunderschönen guten Morgen,

    vielen Dank für die Verlinkung!

    Deine Rennauswahl ist gut, darf ich dir ein „aber“ schicken. Aber das BIKE Festival Willingen und der P-Weg Marathon sind auf den kürzeren Distanzen extrem langweilig, weil erst mit der Streckenteilung und damit weniger Fahrern die Trails kommen, vorher sind das beides sehr öde Forststrecken, wobei zumindest der P-Weg durch Stimmung und Atmosphäre (Schwimmbad etc.) die Strecke attraktiver macht.

    Wenn es um eine anspruchsvolle Strecke geht, empfehle ich die 50km Runde in Wetter, gerade der Teil2 ab Harkortberg besteht zu 95% aus Trails bei gerade einmal zwei Straßenquerungen. Top und echt fürs Ruhrgebiet das Beste!

    Aber ein Blick Richtung Koblenz lohnt sich: Schinderhannes Superbike in Emmelshausen, Sebamed Bike Day in Boppard, Canyon Hunsrück Marathon in Rhens sind viel weiter weg und bieten tolle Strecken, die man im Sauerland vergeblich sucht.

    Im Sauerland empfehle ich immer den MTB Marathon in Nordenau. Klein, familiär und trotzdem oder gerade deswegen sehr schön.

    Viel Spaß bei der Auswahl und vielleicht trifft man sich das ein oder andere mal!

    Viele Grüße
    Daniel

    1. Hallo Daniel,

      erstmal danke für dein „aber“ 🙂

      Du hast die Erfahrung und kannst über die einzelnen Events berichten, dass finde ich Klasse. Auch ein Danke für die weiteren Veranstaltungen, die ich bisher nicht beachtet – oder teilweise nicht gekannt – habe.

      Mein Problem als „Hobbyfahrer ohne Erfahrung“ ist, mich selbst einzuschätzen. Schließlich ist jeder Trail anders und unterschiedlich schwierig. Ich bin zwar auch häufiger auf Trails unterwegs, jedoch kommen auch hier öfters mal schnellere von hinten, für die ich natürlich gerne auch Platz mache.

      Deshalb ging unter anderem auch meine Tendenz zu diesen eher „normalen“ Forststrecken auf der Kurzstrecke. Ich will ja schließlich auch kein Hindernis sein. Falls es zu langweilig sein sollte, kann ich im Folgejahr immer noch etwas anderes wählen. Ich denke die geforderten Höhenmeter sind auch schon so nicht langweilig 🙂

      Ich sehe mich halt aktuell (u.a. auch fahrtechnisch) als den Anfänger auf Trails und denke das du da in einer anderen Liga spielst. Vielleicht ist ja dein „langweilig“ gar kein „langweilig“ für mich?

      Es ist jedenfalls noch Zeit, bis Ende des Jahres werde ich mir noch Gedanken machen.

  2. Ich habe gar keine Benachrichtigung über deine Antwort erhalten. Hmpf. Aber jetzt doch gelesen.

    Ja, aber. 🙂
    Also mit deiner Selbsteinschätzung ist der P-Weg die allerbeste Wahl und der Ruhrbike Marathon auf der Kurzstrecke eine gute Wahl.

    Mit „langweilig“ meine ich auch nicht unbedingt nur den Grad der technischen Herausforderung, sondern auch so visuelle Eindrücke und Atmosphäre. Gerade das Zusammenspiel Rhein/Mosel und die Höhen dort sind einfach eine andere Erfahrung. Aber du wirst das schon machen!

    Und nicht so viel über das Platz machen denken. Denn du bist genauso Teilnehmer einer solchen Veranstaltung, hast bezahlt und ein Recht da zu sein. Natürlich steht man nicht extra im Weg rum aber letztendlich muss der Überholende auf dich Rücksicht nehmen und nicht andersrum. Finde ich wichtig, da viele meinen man müsse sofort zur Seite springen, wenn sie von hinten kommen. Dem kann ich nicht zustimmen.

    Viele Grüße
    Daniel

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