Märchenwaldtour

Lange war sie geplant, jetzt stand sie an: Die Märchenwaldtour aus dem MountainBIKE Magazin. Der Termin wurde nun schon mehrmals verschoben, aber Muttertag sollte der perfekte Termin sein. Sonnig bei Temperaturen um die 25° sprachen für gutes Wetter, dadurch aber auch für etwas mehr Verkehr.

Vorneweg, das tolle Wetter hat scheinbar bei allen für gute Laune gesorgt, denn trotz des hohen Verkehrsaufkommens wurde fast immer freundlich gegrüßt und Platz gemacht. Vielleicht liegt es auch einfach nur an der Mentalität der Menschen aus dem Bergischen Land, man weiß es nicht 🙂

Auch wenn mehrere Leute Interesse hatten, hatte es zeitlich dann doch nur bei mir und Micha (BellCreekBiking) gepasst. Schade, aber ich würde die Tour auch jederzeit nochmal fahren, falls jemand Lust bekommt. Da wir beide aus dem Norden anreisten, habe ich die Strecke etwas verändert, so dass der Einstieg auch im oberen Bereich liegt, und nicht wie ursprünglich vorgesehen, in Bergisch Gladbach. Somit hatten wir eine Strecke von rund 42km mit ca. 650HM zu erwarten. Also eher entspannt, aber da es die bisher längste Tour mit dem Fully werden sollte, doch irgendwie spannend 🙂 So sieht dann unsere Strecke bei GPSies aus:

Das Höhenprofil verrät es: Es geht zweimal bergauf und zweimal bergab. Gestartet wurde am Freibad in Dabringhausen. Da dieses noch nicht geöffnet hatte, bot der Parkplatz auch ausreichend Platz.

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Zunächst ging es vorbei am Pfannkuchenhaus nach Dabringhausen und dann folgten wir dem Eifgenbach in südliche Richtung. Es ging direkt mit einem hohen Trailanteil los, und das sollte im weiteren Verlauf auch so bleiben. Viele schöne Trails, sowohl bergauf als auch bergab. Schön am Bach entlang oder durch Sonnenstrahlen durchflutete Wälder. Hach, wie schön.

So ging es weiter über teilweise technisch anspruchsvolle Passagen in Richtung Altenberg. Dann das erste Problem: Mir ist unter meine Brille eine Wespe (oder Biene, oder, oder, oder…) geflogen und hat aus Panik zugestochen. Zum Glück ist sie dann raus. Ich merkte sofort das Brennen direkt unterhalb des Auges und wie sich Druck aufbaute. Wir hatten aktuell ca. 11km auf dem Tacho. Und nun? Ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst, dass das Auge so anschwillt, dass ich nichts mehr sehe. Direkt am Bach konnte ich den Stich zum Glück erstmal mit kaltem Wasser kühlen. Nun die Entscheidung, wie solle es weitergehen? Wer es oben auf der Karte gesehen hat, die Strecke hat in der Mitte zwischen Altenberg und Odenthal ein Teilstück, dass beidseitig befahren wird. Wir beschlossen erstmal bis dorthin zu fahren und dann zu überlegen die untere Schleife zu fahren, oder abzukürzen.

So ging es erstmal weiter, vorbei am Namensgeber dieser Tour, dem „Märchenwald„, einem Freizeitpark, in dem einige Kulissen bekannter Märchen in einem Waldstück ausgestellt sind. Im Folgenden lag auch noch der Altenberger Dom auf unserer Route und es folgte die Entscheidung: Weiterfahren oder die Schleife auslassen? Da wir schon etwas mehr als 15km auf dem Tacho hatten, die Schleife also ca. 12km ausmachen sollte, entschied ich für uns, diese noch zu fahren. Später stellte sich heraus, dass dies eine gute Entscheidung war.

Wir umfuhren Voiswinkel und nun ging es auch wieder bergauf… Nach Romaney. Aber was sagt uns ein Uphill? Richtig, es folgt ein Downhill. Und der war guuuuuut 🙂 Es war ein schöner Trail, der mit dem Fully richtig Spaß gemacht hat. Klar, ein Fully ist nicht zwingend nötig, nur so konnte man auch mal etwas laufen lassen. Ich lerne es zu lieben… Aber dazu demnächst mehr in einem extra Blogpost, denn nicht alles ist positiv. Als wir oben vor dem Start des Trails standen überholte uns auch ein Fahrer, der sich scheinbar auch gut auskennt, denn er schoss mit einer Geschwindigkeit an uns vorbei und über die ersten Jumps… Wahnsinn. Es gibt übrigens auch ein Strava-Segment dazu.

Nachdem wir nun wieder Odenthal durchquert hatten ging es diesmal rechts an Altenberg vorbei, wieder entlang eines Baches, diesmal aber der Dhünn. Bevor die Dhünntalsperre kam, bogen wir allerdings ab, um die letzten Trails bergauf zu unserem Parkplatz zu nehmen.

Fazit

Eine tolle Strecke! Durch ihren hohen Trailanteil und die schöne Gegend einfach sehr angenehm zu fahren. Es wird auch von allem etwas geboten, von vielen kleinen Brücken, kleinen Bachdurchfahrten, Wurzelpassagen bis hin zu sehenswerten Orten ist alles vertreten.

Ich bin ja nun schon mehrere Strecken aus der Zeitschrift gefahren und ich muss sagen, dass ist eine der besseren! Ich denke wenn man die Trails noch etwas besser kennen würde, wäre es noch toller… Aber war auch so schon toll!

Danke auch nochmal an Micha für die tolle Tour, die Spaß gemacht hat wie jedes mal.

Video

Ich bin diesmal wieder mit Brustcam gefahren. Das Video ist bei YouTube hochgeladen, ich werde es aber auf Grund der schlechten Qualität nicht listen lassen. Die Qualität der billigsten Rollei Kamera ist einfach unterirdisch. Evtl. lege ich mir hier nochmal eine GoPro – oder auch Garmin Virb zu.

Deshalb hier exklusiv für meine Blogleser das Video:

Ein weiteres Video gibts auch bei Bellcreekbiking.

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