Tour zum Westfalenstadion Dortmund

Heutzutage „Signal Iduna Park“ genannt, ist das Stadion in Dortmund vielen BVB Fans noch unter dem alten Namen Westfalenstadion bekannt. Schon seit langem habe ich mir mal vorgenommen, diese Sportstätte mit dem Fahrrad anzusteuern. Nun sollte es soweit sein. Kurz die Route bei komoot berechnen lassen, etwas angepasst und schon sollte es passen. Mit einer einfachen Strecke von 27km, einem Aufstieg von 415m und einem Abstieg von 440m sollte also ohne weiteres machbar sein. So machte ich mich also am Pfingstmontag gegen 14.30h auf den Weg… Warum ich gerade jetzt diese Strecke gewählt habe, hatte einen Grund, aber da gehe ich im weiteren Verlauf drauf ein.

Los ging es also in Hattingen. Direkt am Anfang gab es einen Anstieg, den ich schon öfter gefahren bin. Sollte also keine große Herausforderung sein. Schon war das erste Zwischenziel erreicht: Die Sternwarte Bochum. Nach dieser ging es über einen meiner Lieblingsuphills „Im Bergefeld“ wieder etwas runter – da ich die Strecke zu 95% aufwärts fahre, war das runterfahren mal angenehm. Hat auch was! Zuvor gab es oben noch einen Ausblick über Hattingen.

26449192144_5b05ea5302_k 26780069060_9d68e33465_k

Weiter ging es ein kurzes Asphaltstück und einen Singletrail in Richtung Ruhr Universität Bochum. Dort ging es vorbei am Botanischen Garten über den Kalwes und ein Waldstück in Richtung Witten. Zuvor musste allerdings auch noch die erste von drei Autobahnen überquert werden, die A43.

27054640855_5da2402bcd_k 26780088040_49ec5a85ad_k 26960340482_c426fc73aa_k

Ungefähr die Hälfte des Weges war geschafft, und ich erreichte Witten. Nun folgte die zweite Autobahn, die A43 und es ging über die Straße durch den Ortsteil Witten-Stockum. Ich habe hier allerdings nicht die Hauptstraße genommen, sondern bin durch ein Neubaugebiet gefahren. War doch schon etwas angenehmer.

26450950693_f9367319b1_k 26780125320_bb9ab31034_k 26779729320_1df28ccc1d_b 26449252244_ce6f8006b5_k

Unterwegs an vielen Rapsfelders vorbeigekommen, konnte ich auch mal einen Tweet mit dem Hashtag #RAPSody absetzen. Dann war es auch schon fast geschafft und das nächste Straßenschild sagte mir, ich komme meinem Ziel näher. Am Campus ging es dann einen tollen Trail durch den Landschaftspark Rahmkebachtal und unter der H-Bahn, einer Einschienenbahn, hindurch.

26451002863_c45063f3f3_k 26450979303_3b9c9b39fe_k 26449263264_ea070f32c0_k 26450987003_ef1e91f26c_k 26450983003_a4346e520a_k

Es folgte erneut ein Waldstück und es ging durch den Umwelt-Kultur-Park. Eigentlich ein recht angenehmer Teil, man merkt gar nicht wirklich, dass man in einer Großstadt unterwegs ist. Nun sah ich auch erstmals mein Ziel… Die gelben Pfeiler leuchten im Sonnenstrahl, denn über dem Stadion scheint immer die Sonne 🙂 Als nächstes folgte ich dem Uferweg, bzw. dem Rüpingsbach-Weg. Sehr cool, auf dem Schild ist auch mal ein Mountainbiker zu sehen. Vermittelt ein gutes Gefühl.

26451083263_3d8b8a29ab_k 26449305644_ec7ba7bd0e_k 27054552325_15338cde24_k 26449311984_eac9faa85f_k 26449318514_115af905c0_k

Ich kam also immer näher, und auch das nächste Schild sagte mir schon, dass ich bald am Ziel bin. Sowohl die Entfernung, als auch der Straßennamen sagt einiges.

27021624136_53aa7a45d8_k

Und dann war ich auch am Ziel… Vorbei an der BVB-Fanwelt war ich am Tempel angekommen. Für mich als BVB-Fan ist es jedes mal wieder schön dort zu sein. Egal ob Fußball gespielt wird, oder nicht.

27021631496_58498dda84_k 27021639816_0a3ce0d180_k 26960065502_883a3de363_k 26450687263_11d09a5d3f_k 27021309466_8a4cc84006_k

Also Halbzeit. Da auch immer mehr Wolken aufzogen, machte ich mich auch relativ zügig wieder auf den Rückweg. Ich fuhr genau die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg, immerhin war diese ja ganz gut. Mit zunehmender Kilometerzahl wurde es immer dunkler und dunkler am Himmel… Als ich wieder in Bochum war, fing es leicht an zu nieseln und es war recht kalt geworden. Da nun noch zwei Abfahrten bevor standen, machte ich nochmal eine Pause und zog meine dünne Weste drüber, die ich für solche Fälle meistens im Rucksack habe. Hat sich also diesmal wieder gelohnt 😉 Mein Bike zog auch Interessenten an…

26960492122_dce93a8403_k 26960511262_c2dbaca183_k

Nach 57,5km mit 904 Höhenmetern erreichte ich nach einer Fahrzeit von 3 Stunden und 29 Minuten wieder mein Zuhause. Erfolgreiche Fahrt, denn wie schon am Anfang beschrieben, ich hatte einiges zu testen und zu probieren:

Mission 1:

Ich hatte es schonmal beschrieben, ich hatte ein starkes knacken aus dem Bereich des Tretlagers. Nachdem ich die Ursache gefunden und behoben hatte, wollte ich überprüfen, ob es auch wirklich gut ist. Deshalb fand ich die Asphaltabschnitte bei dieser Tour auch recht praktisch, da höre ich doch am meisten, ohne dass irgendwelche Steine, Äste etc. stören. Mission erfüllt: Das knacken aus dem Bereich des Tretlagers ist weg. Allerdings knarzt die Sattelstütze etwas. Hier wird etwas Montagepaste sicherlich helfen.

Mission 2:

Da die dritte Haldentour bevorsteht und ich mit dem neuen Bike noch nie weiter als 35km gefahren bin, wollte ich wissen, ob ich überhaupt schon mit dem Bike eine längere Strecke ohne Probleme fahren kann: Scheinbar kann ich es 🙂 Die Haldentour kann also kommen!

Mission 3:

Die erste Tour mit dem neuen Sattel auf dem neuen Rad. Ich wollte einfach den Härtetest machen und direkt mal ein längeres Stück mit dem Ergon SMC3 fahren. Fazit: Der Hintern hat nicht wirklich weh getan, allerdings gespürt habe ich etwas. Das liegt aber vermutlich daran, dass mein Hintern generell keine Strecken über 50km gewohnt ist. Und das ein neuer Sattel immer etwas ungewohnt ist, ist ja wohl auch klar. Zum Sattel werde ich die Tage nochmal mehr schreiben… Aber wie gesagt: Meinem Hintern ging es nicht schlechter als die gleiche Distanz auf dem GIANT mit eingefahrenem Sattel…

Mission 4:

Wie ich bereits in dem vorhergehenden Beitrag beschrieben habe, fehlte mir bisher die Leistung auf dem neuen Bike. Nun habe ich nach der Vergleichsfahrt auf dem Hardtail den Sattel generell nochmal weiter nach vorne geschoben und siehe da: I’ve got the Power! Auf einmal fällt es mir wieder viel leichter Kraft auf die Pedale zu bringen… Was so ein cm bewirken kann… Das zeigt aber auch, dass meine Vermutung, woran es liegt, doch richtig war.

Ebenso hatte ich auch keine Schmerzen mehr in den Beinen, was mir ebenfalls sagt, dass es ein Schritt in die richtige Richtung war. Auch der Nacken war deutlich entspannter als noch bei den letzten Touren…

Es passte diesmal also alles!

 

 

Ähnliche Beiträge:

2 Gedanken zu „Tour zum Westfalenstadion Dortmund“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.