Bochums „Rote Route“

Da ich ja aktuell etwas langsamer bzw. flacher machen soll, habe ich mich mal um Radtouren in meiner Umgebung erkundigt. Dabei bin ich unter anderem auch auf die vom ADFC Kreisverband Bochum e.V. eingestellte Tour „Rote Route„. Sah auf den ersten Blick eigentlich recht vielversprechend aus… Viele sehenswerte Sachen, angenehme Länge, Einstieg in 1km Entfernung möglich… Also machte ich mich am Samstag bei 33° los. Die Route ist hier bei GPSies zu finden und so siehts aus:

 

Normal startet und endet die Route am Hauptbahnhof. Ich habe allerdings als Einstieg die Pontonbrücke in Dahlhausen gewählt, da diese am nähesten zu mir liegt. Los ging es ein Stück auf dem Ruhrtalradweg in Richtung Essen. Aber schon bald ging es weg von der Ruhr, vorbei am Eisenbahnmuseum in Richtung Bochum-Wattenscheid. Die Wege bis nach Wattenscheid sind sehr grün und angenehm zu fahren. Entweder es geht über spezielle Radwege, oder eben über Nebenstraßen.

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Schon musste auch die BAB A40 überquert werden. Die Auffahrt zur Brücke war irgendwie lustig. Auf der anderen Seite der Autobahn war auch schon der Förderturm mit der Aufschrift „Holland“ zu sehen. Vorbei am Gertrudis-Center (Kaufland) ging es in Richtung Innenstadt. Ja, Innenstadt. Da es Samstag mittag war, habe ich logischerweise geschoben. Hier gab es übrigens auch viele Eisdielen, bei denen man sicherlich auch gut eine Pause hätte einlegen können.

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So langsam aber sicher kam man dem eigentlichen Start- und Zielpunkt, dem Hauptbahnhof, näher. Diesen habe ich allerdings ausgelassen, denn der ganze Teil durch die Innenstadt war teilweise ohne Radweg schwer fahrbar, es war ja schließlich Samstag mittag und somit gang es ein hohes Verkehrsaufkommen. Die Route führt in diesem Bereich über mehrspurige Hauptstraßen und teilweise hatte ich auf Grund mancher rücksichtsloser Autofahrer schon fast Angst um mein Leben. An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch der VfL Bochum offensichtlich ein Heimspiel hatte… Fußballfans überall. So standen auch auf den Radwegen oft Gruppen von Menschen, die sich auch noch für so witzig gehalten haben, den kompletten Bereich abzusperren oder noch nen dummen Spruch hinter her zu rufen.

Jedenfalls war ich richtig froh, als ich durch meine Abkürzung wieder etwas schneller von den Hauptstraßen runter war. Diesen Teil der Route empfehle ich auch keinem. Weiter ging es aber wieder über tolle Radwege vorbei an der Jahrhunderthalle, vorbei an etlichen sehenswerten Kirchen, durch Parkanlagen etc.

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Schließlich stößt man auf den Springorum-Radweg, welcher mir schon bekannt war. Dieser führ einen normalerweise wieder nach Dahlhausen und dort zur Pontonbrücke, wo meine Runde begonnen hat. Ich habe allerdings auf dem Radweg abgekürzt und bin über Linden wieder nach Winz-Baak gefahren, da mir die Hitze doch ganz schön zu schaffen gemacht hatte.

Teilweise kam auch mal wieder etwas „Haldentour-Feeling“ auf. Die Strecke war einfach zu fahren und ich habe mal wieder etwas neues kennengelernt. Das war es wert. Die Route ist übrigens nicht ausgeschildert, man sollte also eine Karte oder GPS-Gerät dabei haben.

 

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