Tour durch Glassplitter und übers Wasser

Letzten Freitag habe ich mal wieder zum Mountainbike gegriffen und bin gestartet. Ziel war es, einige Nebenstrecken des Ruhr-zur-Ruhr Rundwegs zu erkunden, um diesen evtl. mal mit anderen zu fahren und diesen etwas anspruchsvoller zu gestalten.

Um die Tour selbst soll es in diesem Beitrag gar nicht gehen… Mir sind stattdessen zwei negative Dinge aufgefallen, über die ich hier schreiben möchte.

Glassplitter

Zu den Abschnitten, die ich ausprobieren wollte, gehörte auch ein Waldweg, man könnte auch schon Trail sagen, zumindest im oberen Bereich, den ich aufwärts fuhr. Direkt am Anfang sind mir Glassplitter auf diesem Weg aufgefallen. Von der Größe her waren alle relativ ähnlich, und es gab sie auch in unterschiedlichen Farben. Noch machte ich mir keine Sorgen. Als allerdings diese Splitter in gleicher Größe und Farbe nicht aufhörten, kam mir erstmals der Gedanke, dass das kein Zufall sein kann. Es sieht aus, als wenn jemand zuhause diverse Glasgegenstände zertrümmert und die Splitter nur verteilt hat.

Man liest ja viel über Mountainbike-Fallen und sonstige Sachen (Drähte über den Trail gespannt, Nagelbretter, etc.) aber ist dies sowas? Bisher hatte ich bei mir in der Gegend von sowas (zum Glück) noch nichts mitbekommen. Die Glassplitter betreffen ja auch nicht nur die Mountainbiker… Was ist mit Hunden? War das vielleicht ein Hundehasser? Oder einfach gestörte / kranke Jugendliche? Die Antwort kann mir vermutlich nur einer geben, und der wird es nicht tun. Deshalb kann bzw. muss sich jeder seinen Teil denken…. Meiner Meinung nach haben solche Glasteile im Wald defintiv nichts verloren.

Dieses Waldstück (übrigens ein ausgewiesener Fußgängerweg mit dem blauen Schild) befindet sich bei Gevelsberg-Silschede, fast am Ende des Grafenberger Weg geht es in dieses Waldstück in Richtung Gehrenbecker Weg.

Nicht ganz so schlimm der zweite Punkt. Hier fehlt mir nur etwas das Verständnis und ich finde die ganze Sache etwas traurig:

Geiz ist geil

Im weiteren Verlauf der Tour musste ich die Ruhr überqueren, und erstmals wollte ich dies mit der Ruhrtalfähre Hardenstein machen. Im Internet hatte ich mich schon erkundigt und habe erfahren, dass die Fahrt kostenlos statt findet, aber der Betrieb der Fähre auf ein freiwillig entrichtetes Entgelt angewiesen ist. So wartete ich also am Anleger auf die Fähre und lies mir die Infotafel durch. Hier stand das gleiche. Als die Fähre angelegt hatte und ich auf die Fähre gehen konnte merkte ich, dass es hinter mir ganz schön voll geworden war. Bestimmt 10-15 Radfahrer und 3-5 Fußgänger wollten die Dienste ebenfalls in Anspruch nehmen. Als die Fähre los fuhr, fragte ich den Mann vom Fährpersonal, wo ich denn meine „Spende“ entrichten könne. Er zeigte mir daraufhin eine Box. Für mich selbstverständlich nahm ich die 3 Euro die ich noch im Geldbeutel hatte und warf sie in die Dose. Daraufhin sagte dann eine Frau zu ihrem Mann, er solle doch auch was einwerfen, was dieser auch tat. Aber der Rest? Joar, keine Anzeichen… Ich denke mir, wenn jeder einen kleinen Betrag gibt, dann können wir in 10 Jahren noch von der Fähre gebrauch machen… Nur so kann das nicht wirklich aufgehen. Schade, dass scheinbar andere solche Dinge nicht zu schätzen wissen, denn ich fand die Fährfahrt toll. Es war mal was anderes.

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