Tourenempfehlung: Isenburg und die zwei Bismarcktürme

Heute möchte nach den ganzen Berichten über den Eigenaufbau mal wieder eine Tour empfehlen, die ich mittlerweile schon zwei mal gefahren bin und mir jedenfalls jedes mal Spaß macht. Die Tour ist sowohl im, als auch gegen den Uhrzeigersinn fahrbar, ich bin jede Variante bisher einmal gefahren. Zunächst einmal der Überblick von der Tour bei GPSies:

Wie man sieht, ist die Tour mit rund 25km recht kurz, aber mit 750 Höhenmetern doch ganz knackig 🙂 Als einen guten Startpunkt eignet sich ein Parkplatz an der Ruhr, unterhalb der Isenburg. Dieser ist recht groß und man findet selbst bei bestem Wetter meistens noch einen Parkplatz.

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Von dort geht es direkt auch los, denn die Isenburg ist das Ziel. Zu dieser führt ein asphaltierter Weg, von dem links ein recht steiler Waldweg abzweigt. Diesen nehmen wir und fahren das steile Stück nach oben. Nach einer Spitzkehre geht es erstmal nicht so steil weiter nach oben, bis rechts ein schmaler Pfad abgeht. Diesen nehmen wir und folgen dem technischen Anstieg, bis wir vor einer Treppe stehen. Dort ist der erste Teil (Strava Segment) geschafft, und wir müssen unser Bike kurz hochtragen. Bis zu diesem Punkt braucht der Europameister in der XC-Staffel, Ben Zwiehoff,  gerade mal 3:14 Minuten. Ich brauche ungefähr das doppelte 🙂

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Ist man die Treppen oben, so sieht man schon die überblieben Burgteile und das Haus Custodis. Zu diesem geht es dann auch nochmal ein paar Höhenmeter nach oben. Um dieses Haus führt ein Gittersteg, von dem oftmals Fotos geschossen werden, denn man hat einen wundervollen Blick über die Ruhr und Hattingen. Auch findet man von dort auch das eine oder andere Foto in einschlägigen Fachmagazinen.

Auf der anderen Seite des Haus Custodis hat man ebenfalls nochmal einen tollen Ausblick auf die Ruhr und den Campingplatz unterhalb der Burg. Bei gutem Wetter kann man von hier bis Bochum und Essen gucken.

Wir folgen dem Weg und fahren an der alten Bühne vorbei und machen erneut ein paar Höhenmeter. Fährt man immer geradeaus kommt man auf den „Isenberg Trail“ (Strava-Segment). Dieser Teil macht schon Spaß. Zum Schluss kommen noch ein paar Treppenstufen, welche nicht gerade ohne sind.

Ab nun folgt ein Stück Straße durch Velbert-Nierenhof. Dieser Teil lässt sich leider nicht vermeiden, aber falls jemand sein Trinken vergessen hat: Hier gibts noch eine Tanke um sich einzudecken. Von der Hauptstraße biegen wir nun auf einen schmalen Fußgängerweg. Dieser Weg bleibt zwar asphaltiert, aber wird immer steiler. Das obere Stück ist auch recht schwer zu fahren (Strava-Segment). Nun sehen wir auch schon den WDR Sender Langenberg. Der Turm ist auch schlecht zu übersehen, ich sehe ihn sogar von meinem Wohnzimmer aus.

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Wie man ebenfalls erkennen kann, geht es auch nochmal ein Stück nach oben. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten. Meine Tourenvorstellung folgt einer Straße und führt dann durch ein Waldstück nach oben. Wie gesagt, hier gibt es mehrere Möglichkeiten, ich habe diese Variante gewählt, da sie nicht über einen privaten Weg führt. Hat man das Ziel erreicht sieht man auch den Sender in voller Größe und hat einen tollen Blick über Velbert.

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Ebenso steht man auch schon fast vor dem ersten Bismarckturm. Dieser Turm ist ein beliebtes Ausflugsziel, denn hier gibt es ein Restaurant mit Biergarten, einen Kletterpark und eine Minigolfanlage. Hier bietet sich eine kurze Pause an.

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Nun folgt ein Stück bergab, aber soviel ist es nicht, denn es geht Richtung Höhenweg nochmal ein paar Meter nach oben.

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Es folgt ein Stück durch die Elfringhauser Schweiz, bis man sich schließlich wieder Hattingen und dem Schulenberg von hinten nähert. Man fährt erneut einen Anstieg und steht vor dem zweiten Bismarckturm, dem in Hattingen.

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Nach dem Turm folgt ein recht schönes Stück und man kommt an einem Ehrenmal vorbei. Danach folgt noch ein etwas technischer Anstieg und ein Singletrail. Über eine Straße geht es weiter zum Ruhrblick. Von dort hat man einen Überblick über die ganze Ruhrschleife und man erkennt auch die Isenburg links oben.

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Von dort führt auch ein Singletrail hinunter (Strava Segment), welcher stellenweise nur wenige cm breit ist und direkt nebenan geht es mehrere Meter bergab. Am Ende steht man an einer Hauptstraße. Diese fahren wir einige Meter bergauf, bis wir bei der Bushaltestelle eine Spitzkehre nach rechts nehmen. Nun geht es die letzten Meter bergab bis an die Ruhr.

Folgen wir dieser ein paar Meter nach links so erreichen wir wieder unseren Parkplatz.

Ich finde die Runde sehr angenehm zu fahren und auf Grund der unterschiedlichen Abschnitte ist diese doch recht abwechslungsreich. Sehenswertes kommt auch nicht zu kurz. Ich denke es war sicherlich nicht das letzte mal, dass ich diese Runde gefahren bin.

 

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