Camelbak Podium Chill Trinkflasche

In letzter Zeit hatte ich bei meinen Early Bird Touren des öfteren mal mit der Temperatur in der Trinkflasche zu kämpfen. Ich hatte das Problem, dass nach ca. 1/4 der Flasche schon Eisbrocken drin rum schwammen. Spätestens als die Pulle halb leer war konnte der Rest nicht mehr getrunken werden, da das Trinken nur noch als ein Eisklumpen vorhanden war.

Bei Twitter fragte ich nach, was es für Möglichkeiten gibt. Von Kay (meinMTB.de) kam die Idee es mal mit Schnaps zu versuchen. Prinzipiell vermutlich eine funktionierende Lösung, jedoch öffnen sich durch den Flascheninhalt dann andere Probleme. Ansgar (Coffee & Chainrings) berichtete mir, er habe mit einer Thermo-Trinkflasche keine Probleme. Die Idee klingt gut, wenn ich auch eigentlich selbst hätte drauf kommen können. Aber ich hatte diese Flaschen immer nur zum „kühlhalten“ im Kopf. Aber klar, die andere Richtung sollte ebenso funktionieren. In diesem Beitrag werde bzw. kann ich nicht die Kühlleistung beurteilen. Wer darüber Erfahrungen sucht, sollte sich lieber andere Rezessionen durchlesen.

Nach kurzer Recherche und Preise vergleichen entschied ich mich für die „Podium Chill“ von Camelbak mit einem Volumen von 21oz in der Farbe „Breakaway Blue“. Bestellt habe ich sie bei Amazon zu einem Preis von unter 10,- Euro inkl. Versand. Geliefert war sie auch schnell und passt auch perfekt in meine vorhandene Elite Custom Race Flaschenhalter.

 

Auf diesen beiden Fotos unterscheiden sich die Farben etwas. Das rechte Bild (im Flaschenhalter) trifft es besser. 21oz entspricht übrigens 630ml, es gibt auch noch eine Version (Podium Big Chill) mit 25oz, also 750ml. Mir sollte allerdings erstmal die kleine reichen.

Besonders im Vergleich zu anderen Fahrradtrinkflaschen ist das Ventil. Es ähnelt eher einem Trinksystem für den Rucksack, als einer Flasche. Ich war etwas skeptisch, aber zu unrecht. Das Ventil ist der Hammer! Es hat quasi immer einen Sperrmechanismus, so dass nichts auslaufen kann. Zumindest solange man die Flasche nicht drückt oder daran saugt. Zudem kann man oben auch noch richtig den Hahn zu drehen. Dann hilft auch Flasche drücken nichts mehr, sie ist dicht.

Um das Ventil besser reinigen zu können kann man auch noch das Mundstück abnehmen. Wunderbar! Nun aber zum Trinkverhalten. Entweder man drückt auf die Flasche oder zieht am Ventil. Ich bin hier eher der Drücker und für mich ist das Ventil optimal. Kurzer Druck und schon kommt eine Ladung Wasser in den Mund. Der Durchsatz ist deutlich höher, als ich es jemals bei einer Trinkflasche erlebt habe. Wie man merkt, mich hat der Verschluss überzeugt.

Die Flasche hat zudem zum Reinigen eine große Öffnung, welche ebenfalls zum Einfüllen von Powerbar etc. praktisch ist. Aber das ist für mich mittlerweile bei einer Flasche schon standard.

Bei meinem ersten Test bin ich eine Tour über rund 2,5 Stunden bei Temperaturen um -10°C gefahren. Das eingefüllte Trinken war auch am Schluss noch trinkbar. Somit hat diese Flasche seinen Zweck erfüllt. Das bei solchen Bedingungen minimale Spuren von Eis sich bilden ist denke ich auch nicht vermeidbar. Trotzdem hat sie ihren Zweck erfüllt.

Zusammengefasst bin ich sehr positiv überrascht von der Flasche und werde mir sicherlich auch noch mehr davon – oder auch von der nicht isolierenden Version holen und meine alten Flaschen nach und nach aussortieren.

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Ich habe die Trinkflasche käuflich zum normalen Preis erworben und bekomme auch sonst keine Vergünstigungen durch diesen Beitrag etc.

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2 Gedanken zu „Camelbak Podium Chill Trinkflasche“

    1. Leider kann ich dazu keine 100%ige Aussage machen, da ich bisher immer meinen isotonischen Zusatz mit Waldbeerengeschmack eingefüllt hatte. Ich konnte jedoch keinen Beigeschmack feststellen.

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