Trinkrucksack: Dakine Session 8L

Die letzten Monate hatte mich immer ein Trinkrucksack von Decathlon auf meinen Touren begleitet. Hier hatte ich das kleinste Modell, welches ein Gesamtvolumen von 3 Litern aufweist, wovon 1 Liter für die Trinkblase vorgesehen ist. Eigentlich war ich auch recht zufrieden mit dem Rucksack, die Blase war gut und auch dicht und der Rucksack störte nicht beim fahren. Besonders hatten mich die Träger angesprochen, die vor der Brust X-förmig zusammengeführt werden. Ich bin nämlich kein großer Fan von Bauchgurt, fand den bisher immer störend. Die Größe des Rucksacks war auch ok, wobei etwas größer nicht schlecht wäre, auch wenn ich hier sehr genügsam bin.

Allerdings musste ich jetzt bei den warmen Temperaturen feststellen, dass 1 Liter Flüssigkeit im Rucksack + 0,75 Liter Flüssigkeit in der Flasche einfach zu wenig für meine mittlerweile auch mal längeren Touren. Eine größere Blase passt nicht in meinen Rucksack. Also schaute ich mich um andere Rucksäcke um. Es war kein leichter Kampf, irgendetwas störte mich bei den  meisten. Durch Zufall bin ich eigentlich auf den Dakine Session Rucksack gestoßen. Da ich bereits einige Produkte (Tasche, Reisetasche, Rucksack, Geldbörse) von Dakine besitze, kannte ich so ungefähr die Qualität. Der Rucksack soll ein Volumen von 8 Litern haben, wovon 2 Liter für die Trinkblase benutzt werden können. Dazu eine ganz sinnvolle Fachaufteilung, ich war angetan. Als nun letzt ein Auslaufmodell im Angebot war und ich noch einen 10% Gutschein hatte, schlug ich zu. Der Rucksack hat ursprünglich eine UVP von knapp 70 Euro, ist aber im Netz deutlich günstiger zu bekommen. So kostet er in „Olive“ nur knapp 35 Euro, was in meinen Augen ein Top Preis ist! Ich habe trotzdem das letzte Modell in Schwarz ergattern können…

Bei der mitgelieferten Trinkblase handelt es sich um eine Hydrapak Shape-Loc, welche eigentlich recht bekannt und auch einzeln nicht gerade günstig ist. Ich werde diese Vorstellung nun trennen, in den Rucksack und die Trinkblase.

Der Rucksack

Los lege ich mal mit den ersten Bildern:

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Zu sehen ist der Rucksack, bei dem in dem Dakine-Schriftzug das „A“ zu einem Berg mutiert ist – hier schlägt mein Mountainbikerherz höher 🙂 Ebenfalls toll finde ich die Dri-Mesh Träger, welche die Luft gut durchlassen sollen.

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Der Rucksack hat ausser dem großen Fach, welches eine extra Unterteilung für die Trinkblase aufweist noch ein Fach für einen MP3-Player oder das Handy. Diese Tasche ist auch extra mit Microfleece ausgestattet, damit das wichtige Gerät auch unbeschadet bleibt. Vorne findet man ausserdem oben ebenfalls ein Microfleece-Fach, welches für die Sonnenbrille vorgesehen ist. Ich habe hier allerdings mein kleines Erste Hilfe Set drinnen. Das untere vordere Fach ist etwas größer und hat innen drinnen, nochmals ein Reisverschlussfach  und ein Netzfach. Hier haben ich meinen Kleinkram wie meine Notbox drinnen. Meine Luftpumpe ist im Hauptfach untergebracht, denn hier gibt es auch extra ein längliches Fach für solche Sachen. Ich glaube eine genaue Auflistung welche Sachen ich mitführe, werde ich demnächst in einem extra Bericht aufführen.

Ebenfalls gibt es noch ein Einsteckfach auf der Vorderseite, oberhalb des vorderen Faches. Wie es sich für einen Bike-Rucksack gehört, gibt es auch die Möglichkeit den Helm dran zu befestigen. Hierzu sind die Gurte vorgesehen.

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Auf den beiden oberen Fotos sind zwei kleine Extras zu sehen: Der Bauchgurt ist nämlich abnehmbar, was mir recht wichtig war. Trotzdem will ich es erstmal mit versuchen. Auf dem zweiten Bild sieht man den Verschluss des Brustgurtes und die Besonderheit. Hier ist nämlich eine Rettungspfeife eingebaut, die wirklich recht laut ist. Einmal kurz oben reingepustet ertönt ein hoher Ton. Finde ich irgendwie eine witzige und praktische Idee, auch wenn ich mir eher vorstellen könnte, bei der nächsten Tour mit den Kindern die Pfeife dazu zu nutzen, diese zurückzupfeifen. Schont meine Stimmbänder 🙂

Trinkblase

Wie schon erwähnt handelt es sich hierbei um eine Hydrapak Shape-Loc Trinkblase mit einem Volumen von 2 Litern und einem Dakine-Aufdruck. Das besondere an dieser Trinkblase ist vermutlich der eingearbeitete Steg in der Mitte, so dass die Trinkblase nicht Kugelförmig wird, sondern eine gleichmäßige, längliche Form annimmt.

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Hydrapak gibt auch eine lebenslange Dichtigkeitsgarantie, was ich ebenfalls begrüße. Der Verschluss ist Hydrapak-typisch und ähnlich der Blase von Decathlon. Ich war von dem Verschluss auch überzeugt, weshalb ich hier keine Zweifel habe. Viel toller finde ich allerdings das Mundstück. Hier handelt es sich um ein Beissventil, auf welches man beissen muss, damit Flüssigkeit rauskommt. Das machte mir erst etwas Bauchschmerzen, denn ich kenne diese Ventile eigentlich nur mit einem schlechten Durchfluss. Aber auch hier hat mich das Hydrapak Ventil überzeugt, denn es ist eine wirklich hohe Durchflussmenge möglich. Die Blase ist übrigens komplett zerlegbar, was die Reinigung vereinfacht. Mich wundert es nicht, warum die Blase normal einzeln um die 25 Euro kosten soll.

Fazit

Ich bin bisher begeistert! Egal ob die gute Verarbeitungsqualität, die für mich perfekte Größe oder die hochwertige Trinkblase. Man muss sich nur im klaren sein, dass eben 8 Liter nicht die Welt sind, aber wem das reicht darf sicherlich mal einen Blick auf diesen Rucksack werfen. Für mich, mit meinen 2-3 Kleinigkeiten plus evtl. mal ein paar Handschuhe oder ein Langarmtrikot reicht es.

UPDATE nach der ersten Fahrt

Die erste Ausfahrt über 50km ist gemacht, ich bin immer noch begeistert. Sogar mit Bauchgurt trägt sich der Rucksack super und stört nicht. Die Blase spürt man auch nicht und somit ist alles bestens. Das Trinkventil hat ebenfalls den Praxistest bestanden, ich bin voll und ganz zufrieden.

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