Rücklicht: Busch & Müller IX-Post

Als hätte es bei der ersten gemeinsamen Tour mit dem Atomaffen nicht schon gereicht, dass ich meinen ersten Platten am Giant Talon gehabt hätte (nach 2600km), so habe ich auch noch mein Rücklicht verloren. Ich hatte ja das Sigma Sport Cuberider II aus dem Set mit der Lightster Frontlampe und war eigentlich auch sehr zufrieden.

Allerdings hatte sich in letzter Zeit schon zweimal das Rücklicht aus der Halterung gelöst und ist runtergefallen. Jedoch merkte ich es jedesmal und konnte es wieder aufheben. Nun war es allerdings mit samt Halterung abgefallen. Die Halterung bestand nur aus einem Gummi, welches um das Sattelrohr befestigt war. Da die Halterung etwas absteht, wirkten durch das Hebelgesetz vielleicht auf Dauer etwas große Kräfte? Nunja, es ist weg und musste ersetzt werden. Also schaute ich mich bei den Rücklichtern um und bestellte mal das Busch & Müller IX-Post Rücklicht für knapp 8,- EUR.

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Die Lampe scheint der Vorgänger der IXXI zu sein, benötigt aber im Gegensatz zu dieser noch herkömmliche Batterien bzw. Akkus. Mit Akkus ist die Lampe auch nach StVZO zugelassen. Die Lampe macht einen guten Eindruck und lässt sich mit dem Gummiband problemlos befestigen. Ah, moment, Gummiband? Hatten wir das nicht schon bei der Sigma? Richtig, allerdings ist dieses deutlich dicker. Die Lampe sitzt auch enger an der Sattelstütze – oder am Sattelrohr, so wie bei mir. Ich habe nämlich das Sattelrohr gewählt, weil die Lampe dort einfach perfekt hinpasst.

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Sie steht auch so hoch, dass sie oberhalb des Reifens ist. Durch das Runde Glas wird das Licht aus der LED auch gestreut, so dass man es auch noch von der Seite leuchten sieht. Für mich ist in der aktuellen Jahreszeit ein Rücklicht unverzichtlich und ich denke für die EUR 8,- kann man hier nicht viel falsch machen.

Nachtrag 22. Januar 2016

Nach nun 2 Monaten hat das Licht leider schon seinen Geist aufgegeben. Ich hatte mir schon Akkus besorgt, allerdings kamen diese nicht zum Einsatz. Noch während des ersten, beiliegenden Satz Batterien hat die Elektronik den Geist aufgegeben. Bei der letzten Ausfahrt war noch alles gut, aber als ich gestern das Rücklicht einschalten wollte, nichts. Ich dachte zuerst ich hätte das Rücklicht vergessen auszuschalten oder meine Tochter hat es das letzte mal unbemerkt angeschaltet und es wären einfach nur die Batterien leer.

Nach dem Wechseln der Batterien immer noch nichts. Also habe ich die Lampe mal etwas weiter auseinander gebaut um zu sehen ob irgendwo was durchgebrannt ist. Zu sehen war nichts, aber ein leichter Geruch war zu vernehmen. Der typische elektrische durchgebrannt Geruch. Ok, Lampe also wieder zusammengebaut.

Aus Spaß die  Batterien nochmals eingelegt und getestet: Es leuchtet. Zwar nicht so hell wie normal und mit durchgehender „Batterie leer“-Anzeige, aber es leuchtet. Bei den ganz vollen Batterien wohl angemerkt. Komisch, ausschalten geht auch nichts mehr? Naja, definitiv ist da was durch und ich habe kein Vertrauen mehr in die Lampe. Wandert also nach 2 Monaten schon in die Tonne. Schade, dabei war bisher die Lampe zufriedenstellend.

Ich habe mir jetzt nochmal das Sigma Cuberider II Rücklicht bestellt, mit dem ich ebenfalls zufrieden war. Wahrscheinlich werde ich die Halterung davon aber etwas modden, damit ich evtl. ein Kabelbinder zusätzlich zur Befestigung nehmen kann, damit ich das nicht wieder verliere.

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