Aqua2go GD70 – Druckreiniger

Schon lange suchte ich nach einer Möglichkeit um mein Fahrrad einfach mal eben schnell abzuspritzen. Auf Grund eines fehlenden Wasseranschlusses im Garten und ebenfalls keinem Strom, standen meine Kriterien: Ich brauche ein Gerät mit Wassertank und Akku. Ich dachte mir, heutzutage sollte es doch bestimmt einige dieser Geräte auf dem Markt geben. Nach etlichem suchen hatte ich lediglich den Aqua2go Druckreiniger gefunden. Dieser kommt von einer niederländischen Firma und liegt in Deutschland je nach Shop um die 130-150 Euro. Dieser hat einen Akku und einen 17 Liter Tank, aus dem das Wasser mit einem Druck von 3-9 bar kommt und eine Betriebszeit von bis zu 15 Minuten ermöglichen soll. Der Akku wiederum soll bis zu fünf Tankfüllungen reichen.

Vor kurzem habe ich noch erfahren, dass Kärcher nun ebenfalls ein solches Gerät in der Produktpalette hat. Prinzipiell würde ich dem Gerät von Kärcher mehr vertrauen, ich habe mich aber trotzdem bewusst für den Aqua2go entschieden. Warum? Weil dieser

  1. einen größeren Wassertank hat (17L zu 4L)
  2. eine Pistole mit verstellbarem Strahl (und somit Druck) hat
  3. ein paar Euro günstiger zu bekommen ist (Stand 04/17)
  4. etwas mehr an Zubehör mitgeliefert wird
  5. Kay von meinMTB.de den Kärcher zum testen hat und wir somit gegenseitig unsere Erfahrungen berichten können.

Zugegeben, Punkt 5 ist vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen, aber eigentlich haben die Punkte 1 und 2 auch schon ausgereicht. Die Bewertungen bei Amazon gehen etwas auseinander, manchen war auch einfach der Druck zu wenig. Mir war von vorne klar, dass es sich nicht um einen Hochdruckreiniger handelt, ich wollte lediglich auch nur etwas, dass etwas mehr Leistung als meine Blumen-Hand-Pumpe hat.

Geliefert wurde mir der Aqua2go in einem Karton mit Zubehör:

  • Das Gerät selbst, bestehend aus Pumpenteil und abnehmbarem Wassertank
  • Schlauch (ca. 6m)
  • Pistole mit verstellbarem Strahl und „Dauerfeuer“
  • Brausekopf
  • Bürstenkopf
  • Ersatzdichtungen bzw. Schlauchkupplungen
  • 230V Ladegerät (12V ist im Gerät integriert)
  • Tragegurt
  • Anleitung

Ich war sehr gespannt und habe das Gerät direkt mal über Nacht aufgeladen, so dass ich heute den Tank mit Wasser füllen und einen ersten Test machen konnte. Mein Bike hatte es auch nötig, denn seit der Haard-Tour habe ich nicht mehr viel daran gemacht.

Ebenso überrascht war ich, wie gut das funktioniert hat. Es kommt meiner Meinung nach doch ein ganz guter Druck aus der Pistole, zumindest wenn man den Strahl recht dünn hält. Zusammen mit etwas Muc-Off musste ich gar nicht den Schwamm ansetzen, womit ich eigentlich gerechnet hatte. Die 17 Liter waren aber recht schnell verbraucht, so dass ich einmal nachfüllen musste. Ok, ich denke, wenn man mit etwas Köpfchen an die Sache ran geht und nicht so einen Spaß dabei hat, dann reichen die 17 Liter auch locker. Allerdings ist es mir ein Rätsel, wie man beim Kärcher dann mit 4 Litern auskommen soll!? Da bin ich aber mal auf den Bericht vom Kay gespannt 🙂

Ich denke das Ergebnis ist nur für die Anwendung eines Druckreinigers schon ganz ordentlich, ich war auf jeden fall zufrieden und konnte meinen neuen Flaschenhalter montieren. Passt jetzt farblich besser als der alte 😉

Nur für die Aufstellung des Bikes muss ich mir was einfallen lassen. Die Einfahrt ist schräg, so dass kein Montageständer stehen bleibt. Ich hatte jetzt das Fahrrad liegen und habe es zwischenzeitlich umgedreht. Aber dann lief die Mocke wieder über die saubere Seite… Aber da habe ich schon eine Idee im Kopf, falls diese funktioniert.

Blogger Relations Kodex

Ich habe den Aqua2go käuflich zum normalen Preis erworben und bekomme auch sonst keine Vergünstigungen durch diesen Beitrag etc.

Ähnliche Beiträge:

Ein Gedanke zu „Aqua2go GD70 – Druckreiniger“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.