Fitness-Apps: Teil 2 – runtastic Mountain Bike Pro

Nach der Einleitung geht es nun ans Eingemachte – Die erste App steht an. Es handelt sich hierbei um runtastic Mountain Bike Pro, eine spezielle App für Mountain Biker der Community www.runtastic.com. Um es vorneweg zu nehmen, es ist eine meiner Lieblingsapps. Die „normale“ App von runtastic gibt es für viele Plattformen, wie iOS, Android, Windows Phone und auch Blackberry. Diese spezielle Mountain-Bike App allerdings nur für iOS und Android. Ich habe beides, deshalb kann ich auch mal vergleichen.

Warum also diese spezielle Variante von runtastic? Ganz einfach eigentlich, denn diese App bietet in der Pro-Version die Möglichkeit Karten offline zu speichern. Ausserdem bietet Sie die Open Cycle Map an, welche ich für zum Radfahren am Besten finde. Ich besitze sowohl die normale, als auch die Mountain-Bike App für iOS und Android und habe trotzdem nichts dafür bezahlt. Warum? Mit etwas Geduld gab es diese immer mal in einer Aktion für begrenzte Zeit in den Stores für lau. Und was man einmal im Konto hat, das hat man. Bei iOS war es mal durch „App des Tages“, bei Android war es z.B. mal eine Gesundheitswoche vom Amazon App-Store, durch welche man die Apps kostenlos „kaufen“ konnte. Hier hilft etwas Geduld und auch die normalen Apps, ohne Pro, sind schon recht umfangreich. Eine genaue Auflistung der Features der Mountain-Bike App ist auf der Homepage von runtastic zu finden.

Aktivität aufzeichnen

Startet man die App gelangt man auf beiden Systemen in die Kategorie Aktivität, damit man direkt loslegen kann:

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Das Linke Bild zeigt die Android Version, das rechte die iPhone Version. Bei Android sieht man 5 Parameter gleichzeitig, beim iPhone sind es sechs. Diese sind allerdings bei beiden Systemen frei wählbar. Bei der iOS Version hat man ausserdem das Menü unter der Karte, welches sich bei Android schön in der Seite versteckt:

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Bei beiden Versionen lässt sich auch die Karte größer darstellen, was während des fahrens sinnvoll ist. Gerade in meinem Fall, bei einem kleinen 3,7″ Display am Lenker.

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Hier hat man bei Android dann drei Parameter, bei iOS nur zwei Parameter in der Übersicht, aber auch das sollte reichen. Nach dem Aufzeichnen einer Aktivität wird diese beendet und man kann sie auf sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, etc.) teilen.

Verlauf

Im Verlauf sind alle Trainingseinheiten aufgelistet und diese können sich erneut mit allen aufgezeichneten Daten angesehen werden. Eine Synchronisation mit dem runtastic-Konto ist möglich, so dass man nicht auf ein Gerät angewiesen ist.

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Wie man hier sieht, bekommt man seine Daten in vielen schönen Diagrammen und Tabellen zum analysieren dargestellt. Auch lässt sich die Trainingseinheit auf der Karte nach verschiedenen Kriterien einfärben.

Routen / Touren

Ein für mich sehr wichtiger Punkt sind die Routen, denn ich plane einfach gerne am PC eine Tour und fahre diese dann ab. Am PC lässt sich eine Route ganz einfach und schnell erstellen. Will man diese im Anschluss abfahren, wird diese auf der Karte eingezeichnet. Eine Turn-by-turn Navigation gibt es allerdings nicht, was ich auch nicht nötig finde, denn dazu hat man ja die Karte vor sich.

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Routen kann man auch bewerten und im Vorfeld können sich die benötigten Offline-Karten auch direkt runtergeladen werden.

Offline-Karten

Eben schon angesprochen, bietet die App die Möglichkeit, eine Open Cycle Map (OCM) auf dem Gerät zu speichern, so dass man unterwegs nicht auf eine Internetverbindung angewiesen ist. Mit persönlich sagt das OCM Format sehr zu und ich würde mittlerweile auch nichts anderes mehr nehmen.

Man kann entweder wie eben schon angesprochen, dass Kartenmaterial einer bestimmten Route downloaden, oder man wählt einen freien Bereich auf der Karte aus und bekommt auch direkt angezeigt, wie viel Platz dieser einnimmt:

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Ich finde es sind oftmals nur wenige Megabyte für ein doch schon recht großes Stück Karte, welches dann in allen Zoomstufen verfügbar ist. Für mich führt kein Weg an den Offline-Karten vorbei, da mein iPhone, welches ich zum tracken der Trainingseinheiten verwende, kein funktionierendes GSM-Modul mehr hat, und dementsprechend auf WLAN angewiesen ist. So kann ich trotzdem noch unterwegs die Karte einsehen.

Sonstige Funktionen

Natürlich kann die App noch einiges mehr, wie z.B. das Livetracking. Hier können Freunde und Bekannte auf der Website von runtastic die Trainingseinheit live verfolgen (falls das Smartphone über eine Internetverbindung verfügt) und den Sportler live anfeuern und motivieren. Ich habe diese Funktion allerdings nicht aktiviert. Allerdings kann ich mir das für Notsituationen unter Umständen ganz praktisch vorstellen, so kann man leichter gefunden werden.

Des Weiteren gibt es einen Sprachcoach, welchen einem in bestimmten Intervallen die aktuellen Daten wie Entfernung, Zeit, etc. erzählt. Ich brauchs nicht, aber man muss es ja nicht nutzen.

Einstellungen

Bei einer großen Anzahl an Funktionen gibt es auch eine große Anzahl an Einstellungen, angefangen bei den Längen- und Temperatureinheiten, bis hin zu externen Sensoren ist alles dabei.

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An Karten können übrigens auch einige verschiedene Layer ausgewählt werden, deutlich mehr als bei so manchen Konkurrenz Produkten.

Externe Sensoren

Hier unterstützt die App sowohl Herzfrequenz- als auch Trittfrequenzsensoren. Am besten soll hier die Kompatibilität zu Bluetooth 4.0 Geräten mit der SMART Technology sein. Zumindest im Brustgurtsegment, sind je nach System auch Bluetooth 2.0 oder ANT+ Geräte kompatibel. Mein Sigma R1 Blue Comfortex+ Gurt funktioniert tadellos.

Zusammenfassung

Da für mich die Offline-Karten ein Must-Have sind und mir das aufgeräumte Design zusagt, ist dies meine Lieblingsapp. Ganz zu schweigen von der großen Kompatibilität und der guten Datenaufbereitung.

Leider etwas schade: Die runtastic-Homepage ist nicht die schönste, hier könnte mal nachgebessert werden.

Runtastic Mountain Bike PRO
Runtastic Mountain Bike PRO
Entwickler: Runtastic
Preis: 4,99 €+
Runtastic Mountain Bike PRO
Runtastic Mountain Bike PRO
Entwickler: runtastic
Preis: 5,99 €

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Andere Teile dieser Serie:

Fitness-Apps: Teil 1 – Die Einführung
Fitness-Apps: Teil 3 – Strava
Fitness-Apps: Teil 4 – Endomondo Pro
Special: Vorstellung SyncMyTracks

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