Testbericht: Sigma Lampenset Lightster & Cuberider II

Nachdem ich in diesem Beitrag bereits das Lampenset von Sigma Sport, bestehend aus der Frontleuchte Lightster und der Rückleuchte Cuberider II vorgestellt und meinen ersten Eindruck berichtet habe, möchte ich nun nach einem absolvierten Winter mein erstes Fazit bekannt geben. Auf die Details dieses Sets und der StVZO gehe ich nicht ein, das ist ja schließlich in der Vorstellung schon passiert.

Auf Grund des geringen Preises habe ich eigentlich nicht sooo viel erwartet, aber ich war gespannt. Im Endeffekt wurde ich doch sehr positiv überrascht, denn die Lampen machen eigentlich ein recht gutes Licht.

Klar, nach hinten ist es nicht so ausschlaggebend, aber trotzdem nicht irrelevant. Das Rücklicht hat die 5 LED’s nicht gerade angeordnet, sondern die äußeren strahlen schräg weg, so dass man auch von der Seite noch gesehen wird. Ich finde es klasse. Der Verbrauch hält sich auch stark in Grenzen, ich habe immer noch den ersten Satz Batterien drinnen, und die Kontrollleuchte zeigt immer noch grün. Super! Auch an der Befestigung kann ich nicht meckern. Der Halter wird mit Hilfe eines Gummibandes um Sattelstütze oder ähnliches gespannt – Ich habe das Sattelrohr genommen. Das Rücklicht ist auch nochmal vom Halter trennbar – Habe ich allerdings nie gemacht, denn ich habe das Rücklicht immer am Rad gelassen.

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Weiter zur Frontleuchte. Klar, man muss abstriche machen, im Vergleich zu Frontleuchten, die 100€ und mehr kosten. Aber das sollte wirklich jedem klar sein. Die Leuchtausbeute ist jedenfalls deutlich besser, als bei einem Lampenset zwischen 10 und 20€ aus dem Discounter. Was ich als einzigstes Problem sehe: Je nachdem wie man die Lampe einstellt, ist der Bereich direkt vor dem Fahrrad gut ausgeleuchtet, oder eben der weiter entfernte Bereich. Jeweils das Gegenstück bleibt recht dunkel. So hatte ich mich eher für den etwas weiteren Bereich entschieden, was in einer Kurve eher problematisch war, aber hier machte ich eh immer etwas langsamer. Ein Vorteil des Halters war es auch, dass dieser nur geclipst wird. Somit ist auch die Halterung mit Lampe in wenigen Sekunden demontiert. Am Halter selbst kann die Lampe auch entfernt werden, jedoch ist mir hier der Haken abgebrochen.
Die Batterien haben eine gute Lebensdauer. Ich habe die Akkus nie leer gefahren, sondern immer nach ca. 9-10 Stunden Betriebszeit wieder geladen – Sicher ist sicher. Wie lange die Akkus also gehalten hätten, kann ich nicht sagen. Mir hat es gereicht 🙂

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Und nun Action! Jetzt kommen noch drei Fotos des Lichtkegels bzw. der Lichtausbeute. Auf dem einen Bild sieht man etwas, wie Schnee im Lichtkegel aufleuchtet.

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Alles in allem ein meiner Meinung nach super Lichtset für den Gelegenheitsfahrer, der in der dunklen Jahreszeit hauptsächlich in die Dämmerung hineinfährt bzw. morgens wieder raus. Lange Nachtausfahrten auf Singletrails sind nicht möglich. Ich bin aber sehr zufrieden.

 

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