Zweiter Eindruck: Continental X-King 27,5″ x 2,4

Nachdem ich bereits schon meinen ersten Eindruck von meinen neuen Conti Reifen geschildert habe, möchte ich nun nach mehr als 200km ein zweites Fazit abgeben.

Auf trockenem Boden bleibe ich dabei: Ein toller Reifen, der leicht rollt und etwas mehr Grip bietet als der Smart Sam von Schwalbe. Anders sieht es auf nassem / matschigem Boden aus. Und hierzu muss es noch nicht mal unbedingt richtig matschig sein… Nasser, normaler Waldboden werden dem Reifen zum Verhängnis. Von Grip ist dann nicht mehr zu reden. Das ganze ist so schlimm, dass ich nun auch öfters lieber mal schiebe, anstatt mir mein Leben mit diesem – in diesem Moment gefühlten – Slick zu gefährden. Er ist nicht ansatzweise so „gut“ wie sein Vorgänger, der Schwalbe Smart Sam.

Es ist schon deprimierend, wenn man sich auch in Bergauf-Passagen seine Linie nicht aussuchen kann, sondern die Linie nehmen muss, die der Reifen sich hoch rutscht. Ebenso ist es deprimierend, wenn man weiß, dass man den Anstieg eigentlich fahren kann, aber nicht hoch kommt, da das Hinterrad nur am durchdrehen ist. Und das, während man auf dem Sattel sitzt, das Gewicht also voll auf das Hinterrad drückt.

Sobald es also etwas feuchter ist, verliere ich den Spaß am fahren. Da ich aber auch gerne bei nassen Bedingungen unterwegs bin, werde ich vermutlich bald schon das Experiment „Conti-Reifen“ als beendet erklären und zurück auf Schwalbe wechseln. Der Versuch es mal mit dem „Mountain King II“ zu probieren überspringe ich dann lieber mal, dafür ist der X-King einfach zu schlecht.

Ich hatte übrigens diesbezüglich mal das „Reklamations-Formular“ auf der Conti-Seite ausgefüllt und nett nachgefragt, ob der Reifen denn erst eingefahren werden muss. Da warte ich heute noch auf eine Antwort. Schlechter Reifen + Schlechter Support = No Go!

Für alle die weiterhin nur bei trockenem Wetter fahren kann ich den Reifen empfehlen, aber sobald auch Feuchtigkeit eine Rolle spielt: Lieber die Finger davon lassen.

Falls sich vielleicht nach 400km noch etwas ändert, werde ich diesen Beitrag aktualisieren, ich glaube allerdings eher nicht daran. Vermutlich fahre ich den Reifen auch gar nicht so lange.

Ähnliche Beiträge:

3 Gedanken zu „Zweiter Eindruck: Continental X-King 27,5″ x 2,4“

  1. Hi,

    die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht, der X-King ist bei Nässe einfach unterirdisch und nicht zu gebrauchen. Ich hatte ihn auch länger am Hinterrad und habe ordentlich geflucht.
    Ich habe allerdings den MountainKing dann auch hinten montiert, und damit ist die Traktion dann super.

    Insgesamt bin ich aber auch eher enttäuscht von Conti,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.