Zweiter Eindruck der AGM Chinalampe

Ich hatte ja schon berichtet, dass ich mir bei eBay eine LED-Lampe mit 4 LED’s und 5200 Lumen bestellt hatte, um diese zu testen. Nun war ich schon zweimal mit dieser Unterwegs und möchte ein erstes Fazit abgeben.

Zunächst sei gesagt, die Lampe ist hell. Sehr hell. Durch die symmetrische Bauform und den Verzicht einer Streuscheibe hat diese auch einen runden und gleichmäßigen Lichtkegel. Hier kommt Problem Nummer eins: Der Gegenverkehr wird sicherlich nicht sehr erfreut über diese Lampe sein, denn wenn man die Lampe so ausrichtet, dass sie etwas auch in die Ferne leuchtet, lässt sich ein Blenden des Gegenverkehrs nicht vermeiden. Im Wald ist dies natürlich nicht so tragisch, wie im öffentlichen Straßenverkehr. Um dem etwas vorzubeugen, habe ich mir aus dem Deckel eines Deosprays einen Blendschutz gebastelt:

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Es macht es zwar etwas besser, jedoch auch nicht optimal. Aber wie erwähnt, nutzt man im dunklen Wald die höchste Stufe, sieht man sehr viel. Der Ein- und Ausknopf ist beleuchtet und leuchtet ja nach Akkuzustand grün ode rot. Hier aber Vorsicht! Als die LED von grün auf rot gewechselt hat, hatte ich noch ca. 3-5 Minuten Zeit, dann war die Lampe ganz aus. Bei meiner Sigma Lightser reicht der Akku noch mindestens ne Stunde, um zumindest etwas Zeit zu haben, um nach Hause zu kommen.

Ich habe zwar mehrere Fotos des Lichtkegels und der Helligkeit gemacht, jedoch möchte ich hier keins veröffentlichen, denn auf keinem der Bilder kommt es auch nur ansatzweise so rüber, wie es auch wirklich leuchtet.

Als erstes Fazit kann ich sagen, dass die Lampe für den reinen Offroad-Betrieb geeignet ist, im Straßenverkehr allerdings nichts zu suchen hat. Und sich auf diese Lampe zu verlassen fällt mir auf Grund des leeren Akkus ohne große Vorwarnung auch schwer. Ich werde auf jeden Fall meine Sigma Lampe nicht zuhause lassen.

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