Neu im Fuhrpark: Pegasus Solero Trekkingbike

Da sich unser zweitältester Sohn für den Sommer wünscht, mit mir eine 2-Tages-Radtour zu unternehmen, habe ich mir meine Gedanken gemacht wie dies zu bewältigen sei. Zunächst hatte ich die Idee eines Anhängers, den ich an mein Canyon hängen wollte. Jedoch habe ich hier etwas bedenken, auf Grund der doch etwas filigranen Bauweise des Rades. Zudem schockt der Anschaffungspreis eines ordentlichen Anhängers.

Durch Zufall kam ich mit meinem Bruder auf dieses Thema zu sprechen und er bot mir sein altes Trekkingbike an, auf welchem man sicherlich gut Gepäck transportieren könne. Die Idee an sich war nicht schlecht, zumal das Trekkingbike auch prima für meine mit dem Schwiegervater geplanten, 60-80 km langen Touren geeignet wäre. Hier kommt es dann auch nicht auf die Zeit an, aber wenn ne Thermoskanne Kaffee mit kann ist das schon praktisch 🙂

Mein Bruder sagte mir allerdings direkt, dass es sich nicht um etwas besonderes handelt, lediglich ein ca. 8-9 Jahre altes Pegasus (ZEG Eigenemarke) Trekkingbike der Einstiegsklasse, welches damals rund 200km gefahren sei und dann in der Gartenlaube stand. Ich entschied mir das Gerät mal etwas genauer anzusehen…

Am Anfang erwartete mich ein ziemlich verstaubter Zustand des „Pegasus Solero Alu Light“, welches ich nach meinen Recherchen als 2008er Modell identifizieren konnte.

Durch das lange Stehen im Schuppen war auch der vordere Reifen unbrauchbar. Hier holte ich schnell einen Schwalbe Marathon Mondial in 42-622 als Ersatz. Ebenso montierte ich diesen mittlerweile auch am Hinterrad, lieber auf Nummer sicher gehen. Logischerweise habe ich auch neue Schläuche montiert. Wie gut, dass meine Schwalbe SV19 vom Mountainbike kompatibel sind und ich so meinen Restbestand aufbrauchen kann.

Die Ausstattung ist wirklich unterste Schublade, primär kommen hier Komponenten aus der Tourney-Reihe von Shimano zum Einsatz. Aber hey, auch diese funktionieren irgendwie 🙂 Auch wenn es mal ne halbe Kurbelumdrehung länger dauert, aber die Kette wechselt das Kettenblatt bzw. Ritzen.

Was gar nicht ging war der Lenker… Mit so einem gebogenen Lenker konnte ich noch nie was anfangen, weshalb ich diesen gegen einen geraden Lenker aus der Restekiste getauscht habe. Mittlerweile habe ich auch meine Ergon GP2 Griffe montiert, welche ich auch am Canyon fahre. Des Weiteren habe ich den Sattel inkl. gefederter Stütze gegen den original Canyon-Sattel und -Stütze getauscht.

Wie bereits erwähnt, dass Rad ist nix besonderes, aber es fährt und ist für den geplanten Einsatzzweck sicherlich ok. Die ersten Kilometer sind absolviert und bisher bin ich recht zufrieden. Und: Es macht sogar Spaß!

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